Die Stadt Köln verpflichtet sich für das eine tut

öffentliche Stellungnahme

siehe hierzu Köln Ehrenfeld frühere DDR?

Zeichen: 02/4/0 BA Datum: 17.07.06.2013

Sehr geehrter Herr Roters

Sehr geehrter Herr Wirges

ich finde die Stellungnahme und die Erklärungen Ihrer Amtsleitung, die ja zugleich auch die Meinung des Oberbürgermeisters

der Stadt Köln zu der Bemalung des Bürgerzentrums ist, sehr befremdlich.

Der Kölner Stadtanzeiger berichtet am 17.06.2013:

„Offenbar stellen die Abrechnungen über Einnahmen, Ausgaben und Vermögen, vergleichbar einer Unternehmensbilanz, die Kämmerei vor enorme Schwierigkeiten; sie will einen externen Berater hinzuziehen. Es gebe noch keine Erfahrungen mit Jahresabschlüssen, die nach dem 2008 geänderten Haushaltsrecht erstellt werden müssen, begründet Kämmerin Gabriele Klug den Auftrag. Deshalb sei es nötig, den Prozess „durch einen externen Wirtschaftsprüfer begleiten zu lassen“. Der Finanzausschuss bewilligte dafür am Montag 100 000 Euro.“

Also bezahlen wir aus der Haushaltskasse in Köln einem Wirtschaftsprüfer 100.000 EUR, der der Kölner Kämmerin Nachilfeunterricht in Buchhaltung gibt.

Ich schlage vor, dass Sie nochmals 100.000 EUR drauflegen und Ihre Amtsleitung verpflichten, einen Lese-Nachilfekurs zu absolvieren. Danach sollte Ihre Amtsleitung

die

Müllwelten Fakten, Hintergründe, Beispiele Materialien für Schule und Unterricht

durcharbeiten.

Nach Absolvierung des Nachhilfe-Kurs „Lesen“ und „Verstehen“ der hier beigefügten Anlage stellen Sie Herr Roters und Ihre Amtsleitung fest: Es gibt nur die Alternative, die auch die Stadt Köln vertritt:

Die Bemalung des Bürgerzentrums Ehrenfeld – und eigentlich gehört dazu auch die Bemahlung am Ehrenfelder Bahnhof – muss entfernt werden und die Wände müssen mit den von KASA vorgeschriebenen Materialien präpariert werden.

Die Erklärungen in Ihrem Schreiben sind nicht nur kontraproduktiv zu Ihren eigenen Vorschlägen, sondern machen aus den KASA Vorschlägen ein Papier, dass man in die blaue Tonne werfen kann.

Dass darüber hinaus die Bemalung des Bürgerzentrums Ehrenfeld mit einem politischen Slogan der SPD gemäß vorliegenden Erkenntnissen nicht nur die illegalen Spray und Beschmierer von Wänden, freien Flächen etc animiert, sondern auch die gewählten Parteien wie die Grünen, die CDU, die Linken und Pro Köln zu einen Sprayer- und Beschmierer-Wettbewerb von Wänden, freien Flächen etc. mit poltischen Parolen anstiften könnte, scheint Sie gar nicht zu berühren.

Denn was Sie dürfen, dürfen auch andere Kölner Parteien und natürlich alle, die in Köln Häuser, Wände und sonstige freie Flächen beschmieren.

Laut Haus- und Grundbestizer-Verein ist an privatem Eigentum durch Schmierereien ein Sachschaden von 40 Millioen EUR bisher entstanden. Die Stadt Köln gibt jährlich für die Reinigung städtischer Gebäude von Schmiereien – macht es aber jetzt selbst auch – 391.000 EUR aus.

Ich war schon mehrfach in San Francisco. Eine sehr große Stadt. Ich habe dort keine Schmierereien an Häusern gesehen, ich habe dort aber auch keine Polizeitruppen auf den Straßen gesehen, die die Schmierer dingfest machen.

Jeder weiß dort, wenn man dabei erwirscht wird, wird es teuer.

Beschmierer in Köln fühlen sich wohl und sicher. Rot Grün belohnt sie ja, denn die Polizeistellen werden abgebaut. Die wenigen Polizisten, die wir in Köln haben, werden von der Kriminalität auf den Ringen in Dauer-Einsätzen gebunden. Die Kriminalität kann sich auch noch in die dunkleren Ecken des belgischen Viertels ausdehnen. Nicht mal hier reicht die Anzahl der Polizei aus, um diese Enticklung zu stoppen.

Für 391.000 EUR könnte man auch Personal einsetzen, das nachts verstärkt die Viertel kontrolliert. Soweit bekannt ist, arbeiten Ärzte, Krankenschwestern, Polizei und auch noch andere Menschen auch nachts. Als sprichts nichts dagegen, auch städtisches Personal nachts zu beschäftigen. Würde das konsequent 1 bis 2 Jahre durchgeführt werden, hätte man sicherlich einen großen Teil der Beschmierer festnehmen können. Und weitere würden es sich zehnmal überlegen, demnächst Wände, Flächen etc. zu beschmieren, würde die Strafe ab 1000 EUR aufwärts sich bewegen.

In den Ausführungen von Müllwelten wird darauf hingewiesen, dass viele Beschmierer schlimme Lebenserfahrungen gemacht habe, und man ihnen bei der Bewätigung helfen sollte, aber finden wir es gut, wenn Eltern, die selbst einmal Opfer waren, ihre Kinder mißhandeln dürfen? Also es gibt sehr schlimme Erfahrungen, die Kinder und Jugendliche, auch Erwachsene machen, aber dass sie deshalb ihren Frust an ihren Kindern, an fremden Eigentum etc. auslassen dürfen, dass stoppt den Frust nun mal gar nicht. Beschmierer, die in Köln bisher einen Sachschaden von 40 Millionen verursacht habenwerden nicht konsequent bekämpft. Wohl aber Kölner Bürger, die jährlich mit Abgaben an die städtische Haushaltskasse erpresst werden (es werden ja ständig neue Erfindungen ausgedacht, wofür Kölner Bürger an die Stadt Köln bezahlen müssen), und dafür herhalten müssen, dass jährlich für die Entfernung von Beschmierungen 391.000 EUR in die Stadtkasse fließen müssen,

Ich stelle fest, dass die Stadt Köln und im Moment auch Sie Herr Roters, als Oberbürgermeister, nicht konsequent alle Möglichkeiten ausschöpfen, um die Beschmierungen zu unterbinden. San Francisco schafft es, Köln nicht. Das hat etwas mit Organistion, Führung, Durchsetzung, Bestrafung zu tun. Das findet in Köln nicht statt. Ich fordere Sie auf, unverzüglich die notwendigen lange ausstehenden Schritte zu unternehmen, dass Beschmierungen in Köln der Vergangenheit angehören und nicht der Zukunft.In letzter Zeit nehmen die Beschierungen wieder massiv zu. Wenn Sie Ihre eigenen Häuserbemalungen verteidigen und fortsetzen und nicht entfernen, ist das ein Armutszeugnis für unsere Stadt. Das Gesicht einer „Wirtschaftsmetropole“? wird und kann nicht durch Häuserbemalung egal vom wem vorgenommen, verschönert werden. Da wäre ja noch eher eine Botox-Behandlung vorzuziehen.

Nachstehend die Informationen für den Nachilfekursus Lesen und Verstehen:

http://www.koelner-hug.de/aktuell/details/artikel/hausbesitzer-fordern-wirksam-gegen-illegale-graffiti-vorgehen/

Partner von KASA ist u.a. Stadt Köln

http://www.kasa-koeln.de/index.php?option=com_content&view=article&id=14&Itemid=17

http://www.stadt-koeln.de/mediaasset/content/pdf57/55.pdf

http://www.stadt-koeln.de/3/umwelt/umweltbildung/muellwelten/

Mit freundlichen Grüssen

Hannelore Thomas


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