Terror gegen Eltern an Kölner Schulen

 

Offener Brief an

KultusministerinLöhrmann

Oberbürgermeisterin Henriette Reker

Im Kölner Stadtanzeiger vom 01. Mai 2016 ist über die Kampfansage des Kölner Ordnungsamtes und der Johannesschule in Köln-Höhenberg gegen „Helikopter-Eltern“ berichtet worden.

Warum nennen Sie Eltern, die ihre Kinder mit dem Auto in die Schule bringen, „Helikopter-Eltern“ und nicht „Eltern“?

Teilen Sie die Eltern der Kinder jetzt in zwei Gruppen ein, „Helikopter-Eltern“ und „Konform-Eltern“?

Sind es nicht Eltern oder Erziehungsberechtigte, deren Kinder auf die Johannesschule gehen?

Ich habe meine Tochter in die Schule gefahren und auch andere Eltern haben das getan.

Warum werden von Ihnen heute Eltern, die ihre Kinder mit dem Auto in die Schule bringen, von Ihnen diskriminiert, gedemütigt?

Mit Halteverboten vor der Schule und Absperrungen vor den Schulen, wird Eltern verwehrt, dass ihre Kinder nicht mehr sicher aus dem Auto steigen können. Sie schaffen eine unhaltbare gefährliche Situation für die Autofahrer, ihre Kinder und für die Schulkameraden dieser Kinder.

Auf welcher Grundlage zwingen Sie Kinder, zu Fuß, mit dem Fahrrad, mit öffentlichen Verkehrsmitteln in die Schule zu kommen?

Was ist der wahre Grund, was ist der Sinn und der Zweck dieser Maßnahmen?

Was maßen Sie sich an zu bestimmen, wie Kinder in die Schule zu kommen haben, welchen Schulweg sie nehmen müssen, welche Verkehrsmittel sie benutzen müssen. Es geht Sie rein gar nichts an.

Das verstößt gegen den Schulauftrag der Schulen.

Herr Marx von der Schulpflegschaft sagt laut Kölner Stadtanzeiger: „es gehöre doch zu den Aufgaben der Eltern, ihren Nachwuchs möglichst früh zur Selbständigkeit zu erziehen.“ Gehört es zu den Aufgaben eines Leiters einer Schulpflegschaft, Eltern vorzuschreiben, wie sie ihre Kinder zu erziehen haben? Herr Marx scheint Deutschland mit sozialistischen Diktaturen zu verwechseln. Frage: Bürgt sein Name für seine Gesinnung oder Herkunft? Vielleicht sollte er sich für die Schulpflegschaft in einem sozialistischen Land bewerben. Oder sind wir bereits transformiert worden und haben es noch gar nicht bemerkt. Was sagt Frau Kraft auf der Website „WIR IN NRW

DAS LANDESPORTAL

Kein Kind zurücklassen! Kommunen in NRW beugen vor.

„Kinder dürfen in keiner Phase ihres Lebens zu Außenseitern und Einzelkämpfern werden, deren Lebenswege im schlimmsten Fall in Sozialhilfekarrieren und Kriminalitätsbiografien münden“, so Ministerpräsidentin Hannelore Kraft.

Ja hier haben wohl die „Helikopter-Eltern“ noch nicht verstanden, dass Herr Marx, die Kölner politische Elite, die Kölner Oberbürgermeisterin, die Kultusministerin Frau Löhrmann und die Ministerpräsidentin des Landes NRW die Vormundschaft der Kinder der „Nicht Konformen“ Eltern zwangsweise übernommen haben und über die Erziehung fremder nicht konformer Kinder bestimmen?

„Helikopter-Eltern“ ist ein fieses, mieses Mobbing-Wort. Das ist der berühmte „Finger“ zeigen. Machen das nicht die Kölner Oberbürgermeisterin gemeinsam mit ihrer Verwaltung, einer willfährigen politischen Elite, einer willfährigen Schulpflegschaft und auch unter Duldung der Kultusministerin? Dieser „Terror“ soll auch noch auf alle anderen Kölner Schulen ausgebreitet werden.

Mies an der ganzen Kampagne gegen Kinder und Eltern, die sich politisch nicht missbrauchen lassen, ist, dass die Player „Feiglinge“ sind. Denn warum nennen sie nicht genau den Hintergrund ihrer Aktionen? Sie haben zwar viel „Rückrat“, Kinder und Eltern zu diskriminieren und demütigen, aber es fehlt ihnen die „Fairness“, hier mit „offenen Karten“ zu spielen.

Die von Ihnen gehassten Eltern, die nicht in Ihrer grünen faschistischen Ideologie ihre Kinder erziehen, sind unbequem, sie passen nicht in das von Ihnen gewollte sozialistische System.

Noch ekelhafter ist die Entscheidung, in der Johannesschule und in anderen Schulen Listen auszuhängen, in die sich Kinder „EINTRAGEN DÜRFEN“, ob sie zu Fuß, mit dem Rad oder mit dem Auto zur Schule kommen. Diktaturmassnahmen gegen Minderjährige!

Was ist der Grund für diese Liste? Kinder müssen sich gegenüber ihren Klassenkameraden outen, wie sie in die Schule kommen. Wissen Sie überhaupt, welchen psychischen und physischen Druck Sie die Kinder aussetzen. Sie erziehen die Kinder zu Blockwarte, Sie missbrauchen den Lernauftrag, Sie führen Mobbing ein, Sie entzweien Kinder und das FAZIT ist, dass Sie den Kindern die Kraft, die sie zum Lernen benötigen, nehmen, dass Sie den Kindern Bauchschmerzen verursachen.

Die politische Diktatur ist in der Johannesschule in Köln-Höhenhaus angekommen.

 

Hannelore Thomas, Köln 3. Juni 2016

Eintrichtern q.

 

Um diesen Artikel handelt es sich:

Stress vor Schulen: Kölner Ordnungsamt sagt Helikopter-Eltern den Kampf an

  • von Uwe Schäfer 1. Mai 2016 Kölner Stadtanzeiger

 

  • Mitglieder der Schulpflegschaft und Heribert Büth (M.) hindern Eltern, ihre Kinder im Halteverbot am Schuleingang abzusetzen.
  • Vor vielen Kölner Schulen herrscht täglich Chaos, weil Eltern ihre Kinder mit dem Auto zum Schulhof fahren – und dabei das Halteverbot ignorieren.
  • An der Johannesschule in Höhenhaus haben Schulpflegschaft und Ordnungsamt nun ein Zeichen gesetzt und die Helikopter-Eltern ermahnt.Heute bleibt das Chaos vor dem Haupteingang der Johannesschule kurz vor Beginn des Unterrichts aus. Wo üblicherweise Autos dicht gedrängt im absoluten Halteverbot vor der Grundschule am Johannesweg stoppen und Kinder aussteigen, stehen mehrere Leute in Warnwesten.Am liebsten bis vors KlassenzimmerMarx: „Dass diese Helikopter-Eltern den anderen Kindern auf deren Schulweg im Weg stehen und sie dadurch gefährden, kommt ihnen nicht in den Sinn.“Barbara Seide hat sich auch eine Warnweste übergezogen und unterstützt die Aktion. Sie erzählt, dass in der Elternschaft der Schule heftig über das Thema gestritten wird.Derweil gehen Marx und der Sprecher des Kölner Ordnungsamts, Heribert Büth, zu den Autos, die dennoch vor der Schule halten, um deren Fahrer auf ihr Fehlverhalten aufmerksam zu machen.Der Ordnungshüter weist darauf hin, dass die Johannesschule kein Einzelfall ist. Die gleichen Probleme gebe es an einigen anderen Kölner Schulen auch. Büth: „Man schützt die eigenen Kinder nicht, wenn sie nicht lernen, selbstständig eine Strecke zurückzulegen.“
  • Die Beteiligten hoffen nun, dass ihre Aktion Wirkung zeigt. „Wir wünschen uns zumindest einen kleinen Lerneffekt bei den Eltern“, sagt Marx. Doch die Elternpflegschaft setzt nicht nur auf harte Methoden wie an diesem Vormittag. „Wir haben in den Klassen Listen ausgehängt, in die alle Kinder eintragen können, wie sie zur Schule kommen – zu Fuß, mit dem Rad oder mit dem Auto“, sagt Sabine Ralf. Auf diese Weise wolle die Schulpflegschaft auch die Kinder selbst für das Thema sensibilisieren.
  • „Absolutes Haltverbot muss auch eingehalten werden“, begründet Büth. Über die Reaktionen vieler Eltern wundert er sich aber schon lange nicht mehr: „Es sind immer die gleichen Ausreden: Es war das erste Mal oder ich wollte doch nur …“
  • Auch an anderen Kölner Schulen ein Problem
  • Stephanie Ralf, ebenfalls Mitglied der Schulpflegschaft, hat schon beobachtet, wie unsensibel manche Eltern sind. „Ich habe erlebt, wie einige dieser Eltern das Auto mitten auf der Straße anhalten und Kinder anmeckern, die nicht schnell genug den Weg frei machen.“ Andere würden Wendemanöver durchführen, ohne auf Schüler zu achten, die mit dem Rad, dem Roller oder zu Fuß auf dem Weg zur Schule sind.
  • „Einige Eltern scheinen ihren Kindern nicht zuzutrauen, den Schulweg allein zu schaffen und fahren sie am liebsten bis vor die Tür des Klassenzimmers“, ärgert sich Axel Marx, Vorsitzender der Schulpflegschaft. Dabei gehöre es doch zu den Aufgaben der Eltern, ihren Nachwuchs möglichst früh zur Selbstständigkeit zu erziehen.
  • Die Anwesenheit von Vertretern der Schulpflegschaft und zweier Mitarbeiter des Ordnungsamts schrecken ab. In etwas 100 Metern Entfernung sind Autos zu sehen, die kehrt machen, ohne Kinder vor der Schule abzusetzen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.